Bayreuther Festspiele - Newsletter

Sehr geehrte Damen und Herren,

Die Festspiele 2012 haben begonnen! Kurz vor der Premiere vom Holländer und der Kinderoper eröffnete zudem die Ausstellung „Verstummte Stimmen” im Bayreuther Rathaus und am Festspielhügel. Außerdem: Wir bieten Ihnen in Bayreuth wieder Einführungsvorträge, die speziell auf die jeweilige Inszenierung bezogen sind sowie online unseren beliebten Videopodcast – mittlerweile in der 5. Staffel!

Der fliegende Holländer eröffnet die Bayreuther Festspiele 2012

Samuel Youn und Adrianne Pieczonka (© Bayreuther Festspiele / Foto: Enrico Nawrath)Mit der Premiere der Neuinszenierung Der fliegende Holländer von Jan Philipp Gloger eröffneten am Mittwochabend die 101. Bayreuther Festspiele. Viel Applaus ernteten insbesondere Dirigent Christian Thielemann und die Solisten, unter ihnen Adrianne Pieczonka als Senta und Samuel Youn in der Titelpartie.

(© Bayreuther Festspiele / Foto: Enrico Nawrath)

Samuel Youn war kurzfristig eingesprungen, nachdem sich der ursprünglich für die Rolle vorgesehene Evgeny Nikitin nach einer Kontroverse um seine Tätowierungen aus der Produktion zurückgezogen hatte.

Die „kleine“ Premiere: Die Meistersinger von Nürnberg für Kinder

Um 13 Uhr am Mittwoch, den 25. Juli, war es endlich soweit: Die Meistersinger von Nürnberg als diesjährige Kinderoper in der Regie von Eva-Maria Weiss und unter der Musikalischen Leitung von Hartmut Keil (es spielt das Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt/Oder) hatte auf der Probebühne IV Premiere. Vier Wochen intensive Probenarbeit liegen hinter den Beteiligten, die fast alle gleichzeitig auch für die Premieren im Festspielhaus probierten – und auch wenn zum Schluss das wechselhafte Wetter hart an der Gesundheit einiger Sänger zehrte, ließ es sich keiner nehmen, bei der Premiere dabei zu sein.

Jukka Rasilainen als Hans Sachs (© Bayreuther Festspiele)Mit viel Freude am phantasievollen Spiel wird die Geschichte vom Ritter Walther von Stolzing erzählt, der die harten Prüfungen der Meistersinger bestehen muss, um seine Eva heiraten zu dürfen. Dabei ist der Kinderchor der Phorms-Schule Frankfurt/Main eine wichtige Stütze der Inszenierung, der das Bühnenbild mit gestaltet, Noten verkörpert, die Lehrbuben spielt und dem Wach-auf-Chor eine wunderbar neue Färbung verleiht.

Simone Schröder als Evas Amme Magdalene, Heiko Börner als Walther von Stolzing und Christiane Kohl als Eva (vlnr)Nach kurzweiligen 1 1/4 Stunden versöhnt zum guten Ende der Komödie Hans Sachs mit seiner Schlussansprache die Konkurrenten Walther und Beckmesser miteinander. Viele der zum vorangegangenen Presseempfang der Festspielleitung erschienenen Journalisten nutzten die Möglichkeit, sich die Vorstellung anzuschauen. Wir sind gespannt, ob sich die jüngeren Zuschauer in den folgenden neun Vorstellungen dem durchweg positiven Urteil anschließen werden.

Wieder da: Der Videopodcast „Hinter den Kulissen der Bayreuther Festspiele“

In diesem Jahr präsentieren wir bereits die 5. Staffel unseres beliebten Videopodcasts. Er bietet auch in diesem Jahr spannende und exklusive Einblicke rund um die Arbeit bei den Bayreuther Festspielen. Erleben Sie hier jeden Tag eine neue Folge!

Der Videopodcast wird ermöglicht durch die freundliche Unterstützung der Brauerei Maisel und des Autoherstellers Audi. Sie finden ihn unter:

http://www.bfmedien.de/podcast.html

Inszenierungsbezogene Einführungen

In der Saison 2012 bieten wir auf dem Festspielgelände wieder Einführungen zu den einzelnen Inszenierungen an. Dr. Sven Friedrich hält an jedem Spieltag um 10.30 Uhr im Chorsaal hinter dem Festspielrestaurant einen Vortrag zur Vorstellung des jeweiligen Abends, der nicht nur in das jeweilige Werk Richard Wagners einführt, sondern speziell auch in die Inszenierung.

Der Eintritt ist für Ticketinhaber der abendlichen Aufführung frei. Die inszenierungsbezogenen Einführungsvorträger werden ermöglicht durch die freundliche Unterstützung der UniCredit.

Weitere Informationen

Ausstellung „Verstummte Stimmen“

Seit dem 22. Juli ist die Ausstellung „Verstummte Stimmen. Die Bayreuther Festspiele und die ‘Juden’ 1876 bis 1945“ im Rathaus der Stadt Bayreuth und auf dem Festspielhügel zu sehen. Sie behandelt drei bisher nie untersuchte Themen: den Missbrauch der Festspiele als Mittel der politischen Mobilisierung, die lange vor 1933 praktizierte Ausgrenzung „jüdischer” Künstler und die Schicksale derjenigen, die in Bayreuth auftraten und dann zu Opfern des NS-Regime geworden sind. Dieser Teil wird auf dem Festspielhügel als Freiluftinstallation zu sehen sein. Ein anderer Teil der Ausstellung mit 44 Biografien und ausgewählten Tonbeispielen wird im Rathaus präsentiert.

Die Ausstellung wurde 2006 in Hamburg erstmals präsentiert und danach mit jeweils lokalem Bezug in Berlin, Stuttgart, Darmstadt und Dresden gezeigt. Hier wird die Ausstellung auf Einladung der Richard-Wagner-Stiftung und der Stadt Bayreuth bis zum 14. Oktober zu sehen sein.

Ort: Ausstellungshalle Neues Rathaus, Luitpoldplatz (Mo-So 9 bis 17 Uhr)
Der begleitende Katalog ist in der Ausstellung im Neuen Rathaus und in der Filiale der Markgrafen Buchhandlung am Festspielhaus erhältlich.

Buchung von Führungen bei Tourist-Information Bayreuth unter 0921/88588. Führungen für Schulklassen sind kostenfrei.

Weitere Informationen

Bayreuther Festspiele GmbH
Geschäftsführung:
Eva Wagner-Pasquier,
Katharina Wagner
Sitz Bayreuth, HRB Nr. 4613
Festspielhügel 1-2
95445 Bayreuth
Telefon: 0921 / 78 77 96 40
E-Mail: newsletter@bayreuther-festspiele.de
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